Mose

Ortsbürgermeisterin: Frau Helga Steinig


Bevölkerungsentwicklung

im Jahr 1842: 81 Einwohner
im Jahr 1890: 137 Einwohner
im Jahr 2003: 325 Einwohner
im Jahr 2010: 340 Einwohner


 

Mose wurde erstmals in der Schenkungsurkunde König Otto I. vom 21. September 937 an das Moritzkloster in Magdeburg urkundlich erwähnt. Der Ortsteil liegt nördlich von Wolmirstedt und war in der Vergangenheit hauptsächlich landwirtschaftlich geprägt. Da Mose bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts an einem See lag, der 1820 vollständig trockengelegt wurde, wird der Ort in den Überlieferungen auch als Fischerdorf erwähnt. Im Lauf der Jahrhunderte wechselte Mose mehrfach in den Besitz an Klöster, Bistümer und weltliche Herrscher.

Am 29. Juni 1933 ereignete sich in Mose eine Weltsensation. Auf einer Wiese des Gutes fand der erste Start einer unbemannten Flüssigkeitsrakete von 6,50 m Höhe und 120 Kilogramm Gewicht statt. Nach dem Start erhob sich die Rakete 30 Meter über dem Boden, neigte sich dann um 25 Grad und flog in diesem Winkel 60 Meter weit. An dieses Ereignis soll zukünftig ein Modell dieser Rakete erinnern.

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