Informationen, Fragen & Antworten zum Coronavirus

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

auf dieser Seite hat die Stadt Wolmirstedt Antworten auf häufig gestellte Fragen, Hygienetipps, Handlungsempfehlungen sowie die aktuellen Pressemitteilungen zum Corona-Virus aufgeführt bzw. verlinkt.

Wie bei Influenca und anderen akuten Atemswegsinfektionen schützen nach Angaben des Instituts Hust- und Nies-Etikette, gute Händehygiene sowie Abstand zu Erkrankten (ca. 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuen Corona-Virus. Diese Maßnahmen sind auch in Anbetracht der Grippewelle überall und jederzeit angeraten.

Fortlaufend aktuelle und verlässliche Informationen sind beim Robert-Koch-Institut zu finden. Das Institut bewertet die Situation jeden Tag neu; bei Bedarf werden die Risikogebiete angepasst.

 


Für Bürgerinnen und Bürger sowie das medizinische Fachpersonal ist am LAV unter der Nummer 0391 2564 222 ein Infotelefon von Montag bis Donnerstag 9–11 Uhr und 13–15 Uhr und Freitag von 9–11 Uhr eingerichtet.

Link zum Landesamt für Verbraucherschutz – Informationen zum neuartigen Coronavirus (2019-nCoV)

Link zum Robert Koch Institut – Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus (2019-nCoV)

Link zum Landkreis Börde -Informationen zum Coronavirus-


Aktuelle Pressemitteilungen

2. April 2020

3. Verordnung über Maßnahmen zur eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronoavirus SARS-CoV2 in Sachsen-Anhalt

Verordnung als PDF

vo_dritte_sars-co-2-eindämmungsvo_final.pdf

1. April 2020

Information der Telefonseelsorge

 

Reden hilft

Mir geht es nicht gut. Ich bin so allein“, sagt die 80-jährige, die seit 10 Tagen allein in ihrer Wohnung sitzt. – Das hören die Mitarbeiter/innen in der Telefonseelsorge in diesen Tagen häufig. –

Eine junge Frau meldet sich, die es in den engen vier Wänden mit Mann und Kindern jetzt kaum aushält und Angst vor den Schlägen ihres Mannes hat.

Und ein 35-jähriger ruft an, der in Kurzarbeit gesetzt ist und nicht weiß, wie er seine Liebsten nun über Wasser halten kann.

Anrufen können Sie rund um die Uhr in der Telefonseelsorge und über das reden, was Ihnen gerade auf der Seele liegt. Ohne Ihren Namen zu nennen, kostenfrei.

Am anderen Ende sind Ehrenamtliche, kompetent ausgebildet – Menschen, die zuhören und ernstnehmen, was Sie bewegt.

Rufen Sie an. Unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 111 0111 und 0800 111 0 222.
Gut tut das, zu reden und einen Menschen zu haben, der zuhört und verstehen möchte.

Reden hilft!

Bekanntmachung vom 22.3.20202

Ausgangsbeschränkung anlässlich der COVID-19 Pandemie

Allgemeinverfügung Ausgangsbeschränkung

Meldung vom 18.3.2020

Erster Covic 19-Befund in Wolmirstedt

Es wird bekannt gegeben, dass heute ein positiver COVID 19- Befund einer männlichen Person in der Stadt Wolmirstedt bestätigt wurde. Da der Name in der Stadtverwaltung nicht bekannt ist, kann die Person auch in einem der  Ortsteile wohnen.

Pressemitteilung vom 18.03.2020

Corona-Pandemie – das Rathaus bleibt ab sofort für den Besucherverkehr geschlossen

Um die weitere Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, hat die Landesregierung am 17.03.2020 weitere einschneidende Maßnahmen für das gesamte öffentliche Leben getroffen.

Das Rathaus wird für den öffentlichen Besucherverkehr geschlossen. Die Bürger/innen können sich gern per Brief oder Mail an die Verwaltung wenden. Für telefonische Rücksprachen sind die Mitarbeiter/innen erreichbar. Im Einzelfall können mit den Verwaltungsangestellten persönliche Termine vereinbart werden. Bitte beachten Sie die hygienischen Regelungen (z. B. 2 m Abstand zu Personen halten).

Aufgrund der Schließung sind auch die Regionalbereichsbeamten im Rathaus bis auf Weiteres nicht mehr persönlich zu erreichen. Bürger, die eine Anzeige aufgeben möchten, können dafür die Internetseite der Polizei Sachsen-Anhalt nutzen oder sich telefonisch an die Leitstelle in Haldensleben unter der Nummer 03904 478291 wenden.

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

aus aktuellem Anlass bitte ich Sie, darauf zu achten, die hygienischen Vorschriften einzuhalten und Menschenansammlungen von mehr als 10 Personen unbedingt zu meiden. Damit sollen Infektionsketten unterbrochen und Ansteckungen vermieden werden. Jeder kann einen Beitrag dazu leisten, dass möglichst wenige Mitbürger erkranken.

 

Übernehmen Sie Verantwortung, zeigen Sie Solidarität und reagieren Sie besonnen. Panische Reaktionen, Hamsterkäufe und andere Verhaltensweisen sind nicht geeignet, auf diese Notsituation zu reagieren. Nur wenn alle akzeptieren, dass Einzelreaktionen Auswirkungen auf die gesamte Bevölkerung haben, kann es gelingen, Ausgangssperren und weitere drastische Maßnahmen möglichst zu vermeiden.

In diesem Sinne hoffe ich auf das Verständnis, die Besonnenheit und Solidarität aller Einwohner.

 

Marlies Cassuhn

Bürgermeisterin

Meldung vom 17.3.2020

Aktuelle Informationen aus dem Rathaus zur Eindämmung des Corona-Virus

Ziel aller Maßnahmen ist es, die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen. In erster Linie gilt es, die möglichen  Infektionsketten zu unterbinden, da zu befürchten ist, dass sich das Virus in einem rasanten Tempo, ähnlich einem  Schneeballsystem verbreiten könnte. Die schlimmste Vorstellung wäre, dass Krankenhäuser keine ausreichenden Kapazitäten zur Not- und Intensivbetreuung von Patienten haben könnten, für die Strom- und Wasserversorgung das fachliche Personal fehlt und die Müllabfuhr nicht funktioniert. Dann wäre unser aller tägliches Leben sehr stark eingeschränkt. Deswegen müssen wir alle dafür Sorge tragen, die Ansteckungen so gering wie möglich zu halten.
Neben den allgemeinen Hinweisen zur persönlichen Hygiene gilt es auch, größere Ansammlungen von Menschen zu vermeiden. Virologen sagen, dass das Virus bis zu 9 Tage auf gewöhnlichen Alltagsflächen wie Tischen überstehen kann und dann gibt es noch die Zeit von max. 14 Tagen bis zum Ausbruch der Krankheit. So erklärt sich für einen Teil der aktuellen Maßnahmen der zeitliche Rahmen.

  1. Schließung Kindertagesstätten und Schulen bis 13.04.2020
    Für den 16.03. und 17.03.2020 wird eine Übergangslösung für Eltern angeboten, die aufgrund der Kurzfristigkeit keine Betreuung für ihre Kinder organisieren konnten.
    Danach erfolgt eine Notbetreuung. Der entsprechende Erlass regelt, wie zu verfahren ist und welcher Personenkreis einen Anspruch hat (vgl. Erlass des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Integration zur Schließung von Gemeinschaftseinrichtungen).
  2. Alle öffentlichen Einrichtungen der Stadt sind voraussichtlich bis 13.04.2020 geschlossen. Dazu gehören alle Sportstätten und die Bibliothek, das Kulturhaus Mose sowie die Museumsscheune. Dem Verein Schranke e. V., Webers Hof sowie den Jugendeinrichtungen wurde empfohlen, die öffentliche Nutzung zu untersagen.
  3. Der Wochenmarkt wird wie üblich stattfinden, da sein Angebot der Versorgung der Bevölkerung, vergleichbar mit den Supermärkten, dient. Die Händler entscheiden eigenständig, ob sie am Markt teilnehmen. Daher kann es zu Einschränkungen kommen.
  4. Das Rathaus wird für den öffentlichen Besucherverkehr geschlossen. Für dringende Fälle wird dienstags in der Zeit von 13:30 – 17:30 Uhr eine Sprechzeit ohne Voranmeldung angeboten. Für telefonische Rücksprachen sind die Mitarbeiter/innen erreichbar. Auch per Post und E-Mail können sich die Bürger/innen an die Verwaltung wenden.
  5. Alle bisher geplanten Veranstaltungen bis zum 13.04.2020 entfallen komplett. Dazu gehört u. a. der Putztag. Die Vorbereitungen der Veranstaltungen der Kulturmagnete, die Eröffnung des Schwimmbades u. a. sind auf „Eis“ gelegt. In Abhängigkeit von der Ausbreitung des Virus wird darüber später entschieden und informiert.
  6. Es finden bis auf Widerruf keine öffentlichen Sitzungen des Stadtrates und seiner Gremien statt.
  7. Die Verwaltung bittet um Verständnis, dass für die Teilnahme an Trauerfeiern max. 10 Personen anwesend sein sollten.


Die vorstehenden Maßnahmen wurden am 16.03.2020 in der Sitzung des Hauptausschusses mit den politischen Vertretern abgestimmt.

Marlies Cassuhn
Bürgermeisterin

Mitteilung vom 15.3.2020

Erlass des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Integration zur Schließung von Gemeinschaftseinrichtungen nach § 33 Nrn. 1, 2, 3 und 5 Infektionsschutzgesetz (lfSG) in Sachsen-Anhalt ab Montag, dem 16. März 2020 zur Verhinderung der weiteren Ausbreitung
von SARS-CoV-2

Neben dem Erlass des Mnisteriums finden Sie unter Downloads und Dokumente folgende Forumulare zum Ausdrucken: Nachweis Bedarf Notfallbetreuung und Meldung Notbetreuung

2020_03_15_Erlass-Notbetreuung

Meldung vom 16.3.2020

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen findet die für heute, 16.03.2020, geplante Sitzung des Hauptausschusses der Stadt Wolmirstedt nicht statt.

13.3.2020

 

 

 

 

Schließung Grundschulen, Kitas und Horte – Notbetreuung

Das Land Sachsen-Anhalt hat mit einer Pressemitteilung von heute weitreichende Maßnahmen bekannt gegeben, die die Ausbreitung des Coronavirus erschweren sollen. Dazu gehört, dass von Montag, 16.03. bis einschließlich Ostermontag, 13.04.2020 landesweit alle Schulen und Kindertagesstätten geschlossen bleiben.

Alle Grundschulen, Kitas und Horte der Stadt Wolmirstedt sind von dieser Schließung betroffen. Die Dienstpflicht der Mitarbeiter bleibt bestehen. Eine Notbetreuung für den Einzelfall wird gewährleistet. Diese Notbetreuung können Eltern oder alleinerziehende Elternteile nutzen, die in wichtigen Bereichen der Infrastruktur arbeiten und keine alternative Betreuung organisieren können. Wichtige Bereiche der Infrastruktur sind das Gesundheitswesen (Kliniken, Pflege, Unternehmen der Medizinproduktion), der Versorgung (Energie, Wasser, Lebensmittel, Apotheken), Justiz, Polizei, Freiwillige Feuerwehr, Erzieher/innen, Lehrer/innen.

Vom 16.03. – 18.03.2020 können auch Eltern, die aufgrund der Kurzfristigkeit keine Betreuung für ihre Kinder organisieren konnten, diese Notbetreuung nutzen. Mit den Trägern der Kindertagesstätten ist dieses Vorgehen abgesprochen, so dass Sie am Montag zu den üblichen Öffnungszeiten Ansprechpartner in den Horten und Kitas finden.

Die Grundschulen sichern dies ebenfalls ab. Ab Montag 06:30 Uhr ist im Rathaus als Ansprechpartnerin Frau Rakowski für Fragen telefonisch unter 039201 64749 zu erreichen.

Marlies Cassuhn
Bürgermeisterin

13.03.2020 / 09:30 Uhr

Bürgermeister der Einheits- und Verbandsgemeinden und Landkreis Börde beraten

Zur Stunde (13.03.2020 / 09:30 Uhr) in Eilsleben. Die Bürgermeister der 13
Einheits- und Verbandsgemeinden im Landkreis Börde treffen sich mit Führungskräften der Kreisverwaltung Börde zu einer planmäßigen Dienstberatung.
Der aktuellen Lage angepasst steht das Thema Corona auf Tagesordnungspunkt Nummer eins.

Landrat Martin Stichnoth und die Leiterin des Gesundheitsamtes des Landkreises Börde, Amtsärztin Dr. Eugenie Kontzog, informieren die Teilnehmer über die aktuelle Entwicklung. Bis zum 12. März 2020 gab es im Landkreis Börde 3 positive Cornabefunde. Trotz der noch geringen Anzahl an Erkrankten ist das Gesundheitsamt durch den Eingang zahlreicher telefonischer Anfragen und personeller Engpässe sehr stark belastet. „Ich rufe unsere Menschen dazu auf, Ruhe zu bewahren und Vertrauen in die Arbeit des Gesundheitsamtes zu haben“, sagt Landrat Martin Stichnoth. Amtsärztin Dr. Eugenie Kontzog. „Durch das gesetzliche Meldewesen (Arztpraxen und Labore) wissen wir über jeden positiv bestätigten Fall umgehend Bescheid und nehmen sofort selbst Kontakt zu den betroffenen Kontaktpersonen des Erkrankten auf. Das Gesundheitsamt schätzt die Lage mehrmals täglich neu ein und steht in einem engen Austausch mit den zuständigen Landesbehörden.

Als öffentliche Informationsquelle hat der Landkreis Börde die Internetseite www.landkreis-boerde.de/corona eingerichtet. Hier werden alle Dokumente und Informationen eingestellt, die sich an die Öffentlichkeit richten.


Pressemitteilung – Magdeburg, 12. März 2020

Strikte Auflagen auch für kleinere Veranstaltungen – Erlass jetzt online

Magdeburg. Sachsen-Anhalts Sozialministerium hat in einer Weisung an die Gesundheitsämter der Landkreise und kreisfreien Städte Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmenden verboten und für kleinere Veranstaltungen Auflagen erteilt. „Wie gestern angekündigt: Wir erteilen klare Auflagen, um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen“, sagte Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne. Sie hoffe auf das Verständnis der Bevölkerung für die Einschränkungen, die jetzt auf das öffentliche Leben zukommen.

Großveranstaltungen müssen abgesagt werden, bei sportlichen Großveranstaltungen kommt eine Durchführung ohne Zuschauerbeteiligung in Betracht.

Veranstaltungen mit 500 bis 1000 Personen sollen restriktiv behandelt werden. Es sind strikte Auflagen zur Verminderung des Infektionsrisikos zu verhängen. Bei kleineren Veranstaltung ist eine individuelle Einschätzung der Veranstaltung erforderlich, ob und welche infektionshygienischen Schutzmaßnahmen zu ergreifen sein, heißt es in dem Erlass. Darüber hinaus sei auch hier eine Registrierung der Personen durch den Veranstalter sicherzustellen.

Der Erlass ist jetzt auch online abrufbar unter: https://lsaurl.de/dQ4K

 


 

Pressemitteilung 12.3.2020 /12.00Uhr)

3 positiv getestete Personen im Landkreis Börde

Neben den bereits bisher 2 positiv getesteten Personen aus dem Landkreis Börde kommt nun eine weitere amtlich bestätigte Infektion dazu. Betroffen ist eine männliche Person im Landkreis Börde.


Die 3. Infektion wird durch eine entsprechende Labormeldung bestätigt. Die männliche Person wurde durch das Gesundheitsamt kontaktiert und informiert. Die Kontaktpersonen wurden erfragt. Der Patient hat grippeähnliche Symptome und befindet sich jetzt in häuslicher Quarantäne. Damit soll die weitere Verbreitung der Krankheit unterbunden werden. Sollten bei einer der ermittelten Kontaktpersonen Erkrankungszeichen auftreten, werden diese getestet, um bei einem Positivbefund geeignete Maßnahmen einleiten zu können.

Indes erörtert Landrat Martin Stichnoth mit den Führungskräften der Kreisverwaltung und dem Gesundheitsamt regelmäßig die aktuelle Lage.

Trotz der noch geringen Anzahl an Erkrankten ist das Gesundheitsamt durch den Eingang zahlreicher telefonischer Anfragen und personeller Engpässe sehr stark belastet. „Ich rufe unsere Menschen dazu auf, Ruhe zu bewahren und Vertrauen in die Arbeit des Gesundheitsamtes zu haben“, sagt Landrat Martin Stichnoth.
Amtsärztin Dr. Eugenie Kontzog. „Durch das gesetzliche Meldewesen (Arztpraxen und Labore) wissen wir über jeden positiv bestätigten Fall umgehend Bescheid und nehmen sofort selbst Kontakt zu den betroffenen Kontaktpersonen des Erkrankten auf. Das Gesundheitsamt schätzt die Lage mehrmals täglich neu ein und steht in einem engen Austausch mit den zuständigen Landesbehörden.

Als öffentliche Informationsquelle hat der Landkreis Börde die Internetseite
www.landkreis-boerde.de/corona eingerichtet. Hier werden alle Dokumente und Informationen eingestellt, die sich an die Öffentlichkeit richten. Kreissprecher Uwe Baumgart: „Bitte nutzen Sie diese Quelle, um amtlich bestätige Informationen vom Landkreis Börde zu erhalten“. 

www.landkeis-boerde.de/corona

 

Dokumente und Downloads


  • Nachweis-Bedarf-Notfallbetreuung
    Nachweis für den Bedarf einer Notbetreuung in den Kindertageseinrichtungen / Horten in dem Gebiet des Landkreises Börde – Bescheinigung des Arbeitsgebers






Kontaktformular

Ihre kurzen Anfragen können Sie uns auch über dieses Kontaktformular zukommen lassen.

Sending

Log in with your credentials

Forgot your details?