Ortsteil Mose

Ortsbürgermeisterin: Frau Helga Steinig


Bevölkerungsentwicklung

im Jahr 1842: 81 Einwohner
im Jahr 1890: 137 Einwohner
im Jahr 2003: 325 Einwohner
im Jahr 2010: 340 Einwohner
im Jahr 2011: 341 Einwohner
im Jahr 2012: 333 Einwohner
im Jahr 2013: 339 Einwohner
im Jahr 2014: 330 Einwohner
im Jahr 2017: 324 Einwohner


Mose wurde erstmals in der Schenkungsurkunde König Otto I. vom 21. September 937 an das Moritzkloster in Magdeburg urkundlich erwähnt. Der Ortsteil liegt nördlich von Wolmirstedt und war in der Vergangenheit hauptsächlich landwirtschaftlich geprägt.

Da Mose bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts an einem See lag, der 1820 vollständig trockengelegt wurde, wird der Ort in den Überlieferungen auch als Fischerdorf erwähnt.

Im Lauf der Jahrhunderte wechselte Mose mehrfach den Besitz an Klöster, Bistümer und weltliche Herrscher. Am 29. Juni 1933 ereignete sich in Mose eine Weltsensation. Auf einer Wiese des Gutes fand der erste Start einer unbemannten Flüssigkeitsrakete von 6,50 m Höhe und 120 Kilogramm Gewicht statt. Nach dem Start erhob sich die Rakete 20 Meter über dem Boden, neigte sich dann um 25 Grad und flog in diesem Winkel 80 Meter weit. An dieses Ereignis erinnert seit 2012 ein Modell der Pilotenrakete.

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